Meisterlich flach
Mit seinem 12. Film DER PHÖNIZISCHE MEISTERSTREICH erreicht Wes Anderson einen neuen Gipfel seiner Kunst, die heute zu einem großen Teil darin besteht, nun ja, Wes-Anderson-Sachen zu machen. Das ist wie immer unterhaltsam, skurril, lustig, stellenweise gar makaber und selbstredend stilsicher. Insgesamt gerät die im Vergleich zu den Vorgängern recht geradlinig erzählte Fabel über raubtierhaften Durchsetzungswillen und sentimentale Selbstbefragung jedoch zur allzu routinierten Spätkolonialismus-Klamotte. Mehr lesen