Film & Politik, Monster, Blut und Lakonie
Selbstverständlich braucht jede Berlinale einen Skandal. Um den zu kreieren, lassen sich Pressekonferenzen nutzen, auf denen Aktivisten durch Suggestivfragen für ihre Glaubenssache Aufmerksamkeit schaffen, statt sich mit dem zu beschäftigen, was an Kunst und politisch-ästhetischer Einlassung konkret vorliegt. Denn faktisch ist die Berlinale in ihrer Programmierung sowieso bemüht, möglichst alle Konflikte der Welt abzubilden, zur Diskussion zu stellen und sich zu ihnen zu positionieren. Besser ist es allerdings, wenn das eher im Bad-Bunny-Superbowl-Style als in einer an Truth-Social erinnernden GROSSBUCHSTABEN-HYSTERIE geschieht. Außerdem: Auf dem Filmfest gibt es doch Monsterfilme.
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